Steuererklärungen - Steuerdurchsetzung - Steuergestaltung
Seit vielen Jahren sind Steuererklärungen, -durchsetzung und -gestaltung meine Aufgabe für Mandanten aus den unterschiedlichen Branchen.

Wir übernehmen selbstverständlich auch Ihre laufende Buchhaltung, fertigen Ihre Lohn-
abrechnungen (ohne Baulohn, wobei wir hierfür einen kompetenten Dienstleister haben) mit Hilfe des DATEV-Rechenzentrums.
Diese sogenannten "basics" geben uns die Möglichkeit rechtzeitig auf positive oder negative Entwicklungen in Ihrem Unternehmen zu reagieren.

Auf der Grundlage der von uns oder von Ihnen erstellten Finanzbuchhaltung entwickeln wir die handels- und steuerrechtlich erforderlichen Gewinnermittlungen. Die Besonderheiten und Möglichkeiten der unterschiedlichen Rechtsformen meiner Mandanten fordern ebenso eine individuelle Vorgehensweise wie die unterschiedlichen Branchen. Die Auswahl der passenden Rechtsform darf m. E. aber nicht nur unter steuerlichen Erwägungen erfolgen. Hierbei sind diverse zivil- und handelsrechtliche Überlegungen (auch Marketing?) erforderlich - ich kann Ihnen hier helfen.

Bei den Rechtsformen fordern neben der "klassischen" GmbH mit ihren speziellen Problemen (verdeckte Gewinnausschüttung, Pensionszusage, Geschäftsführergehälter, Verlustsitua-
tionen) auch Personengesellschaften und Vereine unsere Aufmerksamkeit.

Speziell gemeinnützige Organisationen (Kultur, Sport, Wissenschaft) erfordern bei ihrer Gründung, der laufenden Mittelverwendung, der Erhaltung der Gemeinnützigkeit, der Mittel-
beschaffung etc. spezielle Kenntnisse der Abgabenordnung und insbesondere des Umsatz-
steuerrechtes.

Hier sind zum Beispiel beachtlich ein altes aber doch stets aktuelles Problem das Sponsoring (z.B. ab wann hat die Nennung der Sponsoren Werbecharakter?) und als relativ neues Bera-
tungsfeld das Quasiwahlrecht, Mitgliedsbeiträge umsatzsteuerpflichtig oder -frei zu erklären.

Dass speziell das Umsatzsteuerrecht auch für andere Branchen (um nur einige zu nennen: Bau, Touristik, Kultur, ja sogar bei den vermeintlich stets befreiten Heilberufen) ein tückisches Rechtsgebiet ist, das eines erfahrenen Führers bedarf, hat sich leider noch nicht umfassend bei den gewerblichen und freiberuflichen Unternehmen durchgesetzt.

So ist z.B. für Bauleistende die Vorschrift des § 13 b UStG beachtlich und mit Fußangeln gespickt, für Reisebüros die Dokumentation des Vermittlerstatus bedeutsam. Zudem sind in dieser Branche neue Regelungen zur umsatzsteuerlichen Behandlung des B2B - Umsatzes und zur Einzelmarge von der Finanzverwaltung zu erwarten (EuGH kontra deutsches Recht). Der BFH wird für Reiseveranstalter die Frage der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Kosten für verkaufte Hotelübernachtungen klären. Hier hat sich die Finanzverwaltung ja bereits positioniert - nicht zum Vorteil der Touristikunternehmen.
Für darstellende Künstler (ab 1.7.2013 auch für Bühnenregisseure u. -choreographen) ist die Möglichkeit der Umsatzsteuerbefreiung zu beachten. (Falls nein, ist die Leistung der Künstler mit dem ermäßigten Steuersatz zu besteuern?) Heilberufe müssen ihre Nebentätigkeiten (auch z.B. unterrichtende, belehrende Vorträge) umsatzsteuerlich sorgfältig beobachten.

Ich habe hier die Umsatzsteuer etwas in den Vordergrund gestellt, da diese manchmal als vermeintlicher "durchlaufender Posten" vernachlässigt wird.

Dies heißt nicht, dass die Ertragsteuern, das Bilanzsteuerrecht oder auch die Erbschaft- und Schenkungssteuer nicht in unserem Blick sind. So konnte ich bereits vor dem Finanzgericht München ein Urteil (7K 1542/12) bewirken, das die Richtlinie der Finanzverwaltung für unrichtig qualifiziert, der zufolge bei der Berechnung des Teilwertes der Pensionsverpflichtung für die Gesellschafter-Geschäftsführer von den Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung auszugehen sei. Dass dies auch bei lange bestehenden Verträgen gelten sollte, die z. B. das
65. Lebensjahr als Altersgrenze vorsehen, störte mein Rechtsempfinden.
Diese Rechtsauffassung wurde mir mittlerweile von dem BFH (AZ IR2 /14) bestätigt.

Die Auffassung der Finanzverwaltung und der Gerichte zu Preisen (an Künstler und andere Berufsgruppen) ist leider nicht einheitlich und sehr fallbezogen. Die Durchsetzung der Steuer-
freiheit von Preisen erfordert gute Argumente. Mittlerweile konnte ich hier Erfolge erwirken.

Insgesamt bieten Verträge zwischen nahen Angehörigen und zwischen Gesellschaftern und "ihren" Kapitalgesellschaften steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, bergen aber auch Risiken, die beachtlich sind. So werden derzeit Darlehensvereinbarungen zwischen nahe stehenden
Personen (auch Ehepartner?) besonders intensiv geprüft.

Dennoch sollten immer noch bestehende Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Die für Sie vorhandenen Chancen und Risiken der einzelnen Steuerarten decken wir auf und suchen nach Lösungen und neuen Wegen.
Hierbei werde ich von meinen langjährigen (15 Jahre, 20 Jahre) Mitarbeitern tatkräftig unter-stützt. Auf Grund ihrer Sprachkenntnisse (kroatisch, russisch) können wir auch Mandanten aus diesen Ländern erfolgreich beraten.

Rolf Götzberger, Steuerberater


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